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Grippe

Impfen nicht vergessen!

17.11.2017

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben anscheinend deutlich seltener Herzprobleme, wenn sie sich jährlich mit einem Piks vor der Influenza schützen

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Notfall

Viele haben nicht vorgesorgt

16.11.2017

Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? Viele Menschen besitzen laut einer Analyse keine

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Zähne

Teurer Zucker

15.11.2017

Würden wir weniger Süßes essen, ließen sich wohl Zahnarztkosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro sparen

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Magenmittel

Verstopfung?

14.11.2017

Wer gegen Sodbrennen eine Arznei nimmt, kann Verdauungsprobleme bekommen. Was hilft

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Allergien

Die Nuss ist geknackt

13.11.2017

Eine Studie zeigt: Eine bestimmte Therapie kann Kindern mit einer Erdnussallergie helfen

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Psyche

Im Gespräch mit sich selbst

11.11.2017

Ein Test zeigt: Wer in der dritten Person mit sich selbst redet, bringt seine Gefühle besser unter Kontrolle

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Diagnostik

Kaugummi schlägt Alarm

10.11.2017

Wissenschaftler haben einen Spezial-Kaugummi entwickelt. Er soll Entzündungen an Zahnimplantaten erkennen

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Makuladegeneration

Therapie im Test

09.11.2017

Forscher arbeiten an einem Wirkstoff gegen die "trockene" Variante der Augenkrankheit

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Blasenentzündung

Hilfe aus der Natur

08.11.2017

Arzneipflanzen können bei einem unkomplizierten Harnwegsinfekt gut tun

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Arnika

Bedrohte Schönheit

07.11.2017

Die Heilpflanze droht auszusterben, warnen Wissenschaftler

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Medikamente

Riskanter Grapefruitsaft

06.11.2017

Vorsicht: Die Frucht enthält ein Enzym, das die Wirkung mancher Arzneimittel beeinflussen kann

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Krankenhaus

Rezept bei Entlassung

04.11.2017

Werden Patienten aus der Klinik entlassen, können sie ein Rezept mit nach Hause bekommen

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Statine

Durchhalten lohnt sich

03.11.2017

Cholesterin­senker können Nebenwirkungen haben. Warum Patienten die Therapie nicht einfach absetzen, sondern mit dem Arzt darüber sprechen sollten

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Bluthochdruck

Risikofaktor Arbeitsstress

02.11.2017

Die berufliche Situation kann sich auf die Blutdruckwerte auswirken, zeigten Forscher in einer Studie

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Pankreaskrebs

Hoffnung auf Früherkennung

01.11.2017

Forscher entdeckten einen Marker, der helfen könnte, Bauchspeicheldrüsenkrebs früher festzustellen

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Apothekertipp

Wärmesalbe brennt? Das hilft

31.10.2017

Wenn die Wärmesalbe zu stark auf der Haut brennt, gibt es hilfreiche Tricks

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Lebenserwartung

Geselligkeit tut gut

30.10.2017

Einsame Menschen haben ein erhöhtes Risiko, früher zu sterben, ergab eine Studie

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Gefühle

Frauen mögen Emojis

28.10.2017

Besonders Frauen kommunizieren gerne über die kleinen bunten Zeichen. Sie drücken darüber ihre Emotionen aus

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Limonade

Stoffwechsel-Bremse

27.10.2017

Limos wirken sich ungünstig auf das Körpergewicht aus. Doch warum eigentlich? Foscher haben einen weiteren Grund gefunden

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Arbeitszeit

Ungesunde Überstunden?

26.10.2017

Wer zu viel arbeitet, hat möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine spezielle Herzrhythmusstörung, das Vorhofflimmern

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Nackenprobleme

Nordic Walking hilft

25.10.2017

Nackenschmerzen? Krafttraining hilft – aber auch das sportliche Gehen mit zwei Stöcken

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Grüne Smoothies

Gesunde Vorsicht

24.10.2017

Sie sind gesund, können aber – ungewaschen – Krankheitserreger enthalten: grüne Smoothies. Beachten Sie deshalb ein paar Hygieneregeln

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OP

ASS nicht einfach absetzen

23.10.2017

Wer operiert wird, neigt dazu, vorher die ASS-Tabletten zur Blutverdünnung abzusetzen. Ärzte warnen davor

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Küchenschwämme

Von wegen sauber!

21.10.2017

Küchentücher und -schwämme sind voller Keime, zeigt eine Untersuchung. Deshalb am besten regelmäßig austauschen

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Abnehmen

Auch eine Frage des Timings

20.10.2017

In einer Studie verloren vor allem die Teilnehmer an Gewicht, die nur ein- bis zweimal am Tag aßen

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Apotheker Alois Haggenmüller, Rosenstr. 12, 89407 Dillingen, Tel.: 09071 / 2460, Fax: 09071 / 4153, info@ma-dlg.de

Grippe

Impfen nicht vergessen!

17.11.2017

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben anscheinend deutlich seltener Herzprobleme, wenn sie sich jährlich mit einem Piks vor der Influenza schützen

Der Piks gegen die Influenza-Viren schützt nicht nur vor der anrollenden Grippewelle, sondern kann auch Herz-Kreislauf-Probleme reduzieren. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin Canadian Medical Association Journal. Typ-2-Diabetiker, die sich jedes Jahr gegen Grippe impfen ließen, mussten wesentlich seltener wegen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz behandelt werden. Das Risiko eines vorzeitigen Todes sank sogar um 24 Prozent. Die beste Zeit für die Grippe-Impfung? Jedes Jahr zwischen Oktober und November.

 
17.11.2017, Bildnachweis: istock/fstop123

 

Notfall

Viele haben nicht vorgesorgt

16.11.2017

Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? Viele Menschen besitzen laut einer Analyse keine

Nur jeder zweite Intensivpatient hat eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung, wie eine Studie mit 998 Teilnehmern des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf im Deutschen Ärzteblatt zeigt.
Zudem waren 40 Prozent der Vorsorgevollmachten und 44 Prozent der Patientenverfügungen nicht eindeutig interpretierbar. Ohne solche Dokumente steigt das Risiko, nicht dem eigenen Willen entsprechend behandelt zu werden.

 
16.11.2017, Bildnachweis: istock/Alexander Raths

 

Zähne

Teurer Zucker

15.11.2017

Würden wir weniger Süßes essen, ließen sich wohl Zahnarztkosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro sparen

Wenn die Menschen in Deutschland sich an das Zucker-Limit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von maximal 50 Gramm am Tag halten würden, könnten Zahnarztkosten in Höhe von zwölf Milliarden Euro im Jahr eingespart werden. Das sind mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben für Zahn­behandlungen. Forscher aus Halle rechnen dies im Journal of Dental Research vor.

 
15.11.2017, Bildnachweis: istock/Lammeyer

 

Magenmittel

Verstopfung?

14.11.2017

Wer gegen Sodbrennen eine Arznei nimmt, kann Verdauungsprobleme bekommen. Was hilft

Viele säurebindende Magenmittel (Antazida), die zum Beispiel gegen Sodbrennen eingesetzt werden, enthalten Aluminiumsalze. Diese können Verstopfung verursachen. Wenn das Problem bei Ihnen auftritt, hilft häufig der Umstieg auf ein anderes Präparat. Es gibt nämlich auch säurebindende Mittel, die neben dem Aluminium Magnesium enthalten – dieses hebt den stopfenden Effekt des Aluminiums auf. Wenn die Verstopfung dennoch bestehen bleibt, kann auch der Wechsel zu einem säurebindenden Mittel ohne Aluminium sinnvoll sein.

 
14.11.2017, Bildnachweis: iStock/Nina Malyna

 

Allergien

Die Nuss ist geknackt

13.11.2017

Eine Studie zeigt: Eine bestimmte Therapie kann Kindern mit einer Erdnussallergie helfen

Erdnuss-Allergien sind prinzipiell heilbar. Das berichten australische Wissenschaftler im Fachblatt Lancet Child and Adolescent Health. Die Forscher behandelten betroffene Kinder eineinhalb Jahre lang mit Milchsäurebakterien und Erdnuss­-Eiweißen. So gewöhnten sich 80 Prozent der Studienteilnehmer an das Allergen. ­Sogar nach vier Jahren konnten immer noch 67 Prozent (18 von 24 Kindern) von ihnen problemlos Erdnüsse essen.

 
13.11.2017, Bildnachweis: iStockphoto/dionisvero

 

Psyche

Im Gespräch mit sich selbst

11.11.2017

Ein Test zeigt: Wer in der dritten Person mit sich selbst redet, bringt seine Gefühle besser unter Kontrolle

Fragen Sie sich nicht: "Warum hab ich das gemacht?" Besser ist: "Warum hat Katrin das gemacht?" Forscher gehen davon aus, dass Selbstgespräche bei Stress helfen können, die Gefühle zu kontrollieren. Das klappt offenbar besonders gut, wenn man in der dritten Person mit sich selbst redet, wie ein Test von Psychologen der Universität Michigan (USA) zeigt. Die Wissenschaftler ließen Per­sonen zum Beispiel ein unangenehmes Erlebnis schildern. Taten diese das in der dritten Person, war weniger emotionale Aktivität im Gehirn messbar, berichten die Forscher im Magazin Scientific Reports.

 
11.11.2017, Bildnachweis: istock/Jacob Wackerhausen

 

Diagnostik

Kaugummi schlägt Alarm

10.11.2017

Wissenschaftler haben einen Spezial-Kaugummi entwickelt. Er soll Entzündungen an Zahnimplantaten erkennen

Ästhetisch wirkt es nicht gerade, wenn Menschen Kaugummi kauen. Es könnte künftig aber einen medizinischen Nutzen haben: An der Universität Würzburg entwickelten Forscher einen Diagnostik-Kaugummi, der Entzündungen an Zahnimplantaten erkennen kann – und den Gummikauer damit zum Zahnarzt leiten soll. Der Wirkstoff reagiert auf eine Substanz, die bei Entzündungen verstärkt freigesetzt wird. Dabei erzeugt er ­einen bitteren Geschmack. ­Ihre Entwicklung haben die Pharmazeuten im Journal Nature Communications vorgestellt.

 
10.11.2017, Bildnachweis: iStock/DGM007

 

Makuladegeneration

Therapie im Test

09.11.2017

Forscher arbeiten an einem Wirkstoff gegen die "trockene" Variante der Augenkrankheit

Für 80 Prozent der Patienten, bei denen durch eine sogenannte Makuladegeneration das scharfe Sehen verloren geht, gibt es bisher keine Therapie. Sie leiden an der "trockenen", schleichenden Variante der Krankheit, bei der Ablagerungen bestimmte Zellen der Netzhaut zerstören. Nun haben Forscher aus den USA und von der Universität Bonn einen Antikörper gegen eine fortgeschrittene Form des Leidens getestet. Er konnte die Krankheit zwar nicht heilen, verlangsamte aber das Fortschreiten, erläutern die Wissenschaftler im Fachmagazin Science Translational Medicine. Weitere Studien, in denen Wirkung und mögliche Nebenwirkungen des Mittels untersucht werden, laufen bereits.

 
09.11.2017, Bildnachweis: iStock/stockColors

 

Blasenentzündung

Hilfe aus der Natur

08.11.2017

Arzneipflanzen können bei einem unkomplizierten Harnwegsinfekt gut tun

Eine aktualisierte ärztliche Behandlungsleitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie für einen unkomplizierten Harnwegsinfekt empfiehlt nun erstmals den Einsatz von Kapu­zinerkresse und Meerrettich. Die beiden Arzneipflanzen werden als Kombination verabreicht. Wirkung und Sicherheit wurde in klinischen ­Studien bestätigt. Auch Bären­traubenblätter ­werden derzeit als weitere pflanzliche Behandlungsalter­native erforscht.

 
08.11.2017, Bildnachweis: istock/white caty

 

Arnika

Bedrohte Schönheit

07.11.2017

Die Heilpflanze droht auszusterben, warnen Wissenschaftler

Die Wildpflanze Arnika (Arnica montana) ist vom Aussterben bedroht, denn sie leidet unter genetischer Verarmung. Die Ursache seien ihre stark voneinander isolierten und kleinen Populationen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler am ­Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin. Sie untersuchten dazu Wildpflanzen aus ganz Deutschland. Arnica montana wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt. Ihre ätherischen Öle und andere Inhaltsstoffe wirken entzündungs­hem­mend und werden beispielsweise bei Prellungen und Gelenk­beschwerden eingesetzt.

 
07.11.2017, Bildnachweis: istock/Marina Poushkina

 

Medikamente

Riskanter Grapefruitsaft

06.11.2017

Vorsicht: Die Frucht enthält ein Enzym, das die Wirkung mancher Arzneimittel beeinflussen kann

Die US-Arzneimittelbehörde FDA rät davon ab, Medikamente mit Grapefruitsaft ein­zunehmen. Bestimmte Stoffe der Frucht hemmen ein Enzym, das bei manchen Arzneien den Abbau reguliert. Dadurch werden Medikamente langsamer abgebaut, bleiben länger im Blut und wirken stärker – was die Gefahr von Nebenwirkungen erhöht. Betroffene Präparate sind beispielsweise manche Cho­lesterinsenker und Kortikoide. Übrigens wird diese Wirkung auch für andere Fruchtsaft­sorten vermutet.

 
06.11.2017, Bildnachweis: istock/Yasonya

 

Krankenhaus

Rezept bei Entlassung

04.11.2017

Werden Patienten aus der Klinik entlassen, können sie ein Rezept mit nach Hause bekommen

Seit 1. Oktober haben Klinikärzte die Möglichkeit, den Patienten bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Rezept mit auf den Weg zu geben. Es soll die kontinuierliche Versorgung mit Arzneimitteln gewährleisten und muss ­innerhalb von drei Werktagen in einer Apotheke eingelöst werden. Außerdem können die ­Krankenhäuser Verband-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege und Sozio­therapie verordnen.

 
04.11.2017, Bildnachweis: iStock/peepo

 

Statine

Durchhalten lohnt sich

03.11.2017

Cholesterin­senker können Nebenwirkungen haben. Warum Patienten die Therapie nicht einfach absetzen, sondern mit dem Arzt darüber sprechen sollten

Wer Statine einnimmt, beendet die ­Therapie häufig, sobald Nebenwirkungen auf­treten. Eine Langzeituntersuchung in den Annals of Internal Medicine zeigt nun, dass es sich lohnt, die Behandlung mit den Cholesterin­senkern weiterzuführen. Die Analyse der Daten von mehr als 28. 000 Patienten ergab, dass jene, die bei den Medikamenten blieben, seltener einen Infarkt oder Schlaganfall erlitten. Auch das Risiko eines frühzeitigen Todes war geringer.

 
03.11.2017, Bildnachweis: istock/gStockstudio

 

Bluthochdruck

Risikofaktor Arbeitsstress

02.11.2017

Die berufliche Situation kann sich auf die Blutdruckwerte auswirken, zeigten Forscher in einer Studie

Frust im Job kann dazu führen, dass Bluthochdruck auch mit Arzneimitteln nicht in den Griff zu bekommen ist. Das geht aus einer Studie hervor, die im Ame­rican Journal of Epidemiology ver­öffentlicht wurde. An der Untersuchung nahmen 474 Versicherungsangestellte teil, die medikamentös gegen Bluthochdruck behandelt wurden. Die Autoren fanden heraus, dass jene, die ihren Arbeitseinsatz nicht ausreichend gewürdigt sahen, höhere Werte hatten als Studienteilnehmer, die sich gerecht behandelt fühlten. Die Forscher folgern, dass bei erfolglosen Hochdruckthera­pien auch der Abbau beruflicher Stressfaktoren in Betracht gezogen werden sollte.

 
02.11.2017, Bildnachweis: Thinkstock/BrandXPictures

 

Pankreaskrebs

Hoffnung auf Früherkennung

01.11.2017

Forscher entdeckten einen Marker, der helfen könnte, Bauchspeicheldrüsenkrebs früher festzustellen

Bei der Früherkennung von Pankreaskrebs melden Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania (USA) einen großen Fortschritt. Die Forscher identifizierten im Blut ein Protein, das zusammen mit einer bereits für die Verlaufskontrolle eingesetzten Substanz 87 Prozent der Tumore schon in einem frühen ­Stadium entdeckte. Das berichten sie im Fachblatt Science Translational Medicine. Allerdings zeigte der Test bei jedem 50. Teil­nehmer fälschlicherweise einen Tumor an. Daher kommt er wohl nur für ­­­Risikopatienten infrage.

 
01.11.2017, Bildnachweis: istock/Bogdanhoda

 

Apothekertipp

Wärmesalbe brennt? Das hilft

31.10.2017

Wenn die Wärmesalbe zu stark auf der Haut brennt, gibt es hilfreiche Tricks

Vielleicht haben Sie die Wirkung der Salbe unterschätzt oder Sie waren bei der Dosierung ­un­achtsam und haben zu viel ­auf­getragen. Weil die Wirkung mehrere Stunden anhalten kann, sollten Sie handeln. Die Lösung: In diesem Fall hilft etwas fettreiche Hautcreme oder Vaseline auf einem Wattepad. Notfalls geht auch Speiseöl. Die fettlöslichen Inhaltsstoffe der Wärmesalbe lassen sich damit gut von der Haut entfernen. Gegebenenfalls kann dann noch eine Creme mit Hydrokor­tison aufgetragen werden, um die ört­lichen Symptome zu lindern.

 
31.10.2017, Bildnachweis: istock/gzaleckas

 

Lebenserwartung

Geselligkeit tut gut

30.10.2017

Einsame Menschen haben ein erhöhtes Risiko, früher zu sterben, ergab eine Studie

Wie wichtig es ist, soziale Kontakte zu haben, untermauert eine neue Untersuchung. Julianne Holt-­Lunstad, Professorin für Psychologie an der Brigham-Young-Universität in Utah (USA), analysierte 148 Studien mit mehr als 300 000 Teilnehmern. Ihr Ergebnis stellte sie bei einem Kongress der US-amerikanischen Gesellschaft für Psychologie vor. Demnach haben einsame Menschen ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, früher als der Bevölkerungsdurchschnitt zu sterben. Eine zweite Zusammenfassung von 70 Studien mit Daten von 3,4 Millionen Menschen aus Nordamerika, Europa, Asien und Australien unterstreicht den fatalen Effekt von Einsamkeit und so­­zialer Isolation. Das Risiko, vorzeitig zu sterben, ist laut dieser Analyse mindestens genauso groß wie ­jenes durch Fettleibigkeit. Holt-Lunstad fordert, dem Problem mehr gesellschaftliches Gewicht beizumessen. So sollten Kindern in der Schule soziale Fähig­keiten beigebracht werden, und Städteplaner sollten mehr öffentliche Treffpunkte vorsehen.

 
30.10.2017, Bildnachweis: istock/gilaxia

 

Gefühle

Frauen mögen Emojis

28.10.2017

Besonders Frauen kommunizieren gerne über die kleinen bunten Zeichen. Sie drücken darüber ihre Emotionen aus

Lachen, weinen und noch vieles mehr: ­Aktuell gibt es 2666 verschiedene Emojis, also jene bunten Zeichen, mit denen man ohne Worte in Textnachrichten kommunizieren kann. Und sie sind kaum noch aus dem Alltag wegzudenken – besonders für Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Fresenius in Hamburg. Darin wurden die Teilnehmer zunächst zu ihrem Nutzungsverhalten befragt: Frauen verwenden Emojis (Japanisch für Bildschriftzeichen) nicht nur öfter als Männer.
Es fällt ihnen zum Teil auch schwer, ihre Gefühle ohne die Bildchen auszudrücken. Allerdings – auch das fand die Studie heraus – können Emojis zu Missverständnissen führen. Denn oft ist die Bedeutung der Zeichen nicht eindeutig, und sie werden von den Betrachtern unterschiedlich interpretiert.

 
28.10.2017, Bildnachweis: istock/heebyj

 

Limonade

Stoffwechsel-Bremse

27.10.2017

Limos wirken sich ungünstig auf das Körpergewicht aus. Doch warum eigentlich? Foscher haben einen weiteren Grund gefunden

Limonaden gelten schon lange als Dickmacher. Kritisch gesehen wurde bisher vor allem der hohe Kaloriengehalt gesüßter Getränke. Jetzt konnten US-Forscher zeigen, dass diese sich aus einem weiteren Grund ungünstig auf das Körpergewicht auswirken. Wer sich eine Brause zum Essen genehmigt, bremst den Stoffwechsel. Wurde Probanden zu einer proteinhaltigen Mahlzeit Limonade ­serviert, nahm der Fettabbau bei ihnen um bis zu zwölf Prozent ab. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissen­schaftler im Fachmagazin BMC Nutrition.

 
27.10.2017, Bildnachweis: iStock/Lev Dolgatshjov

 

Arbeitszeit

Ungesunde Überstunden?

26.10.2017

Wer zu viel arbeitet, hat möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine spezielle Herzrhythmusstörung, das Vorhofflimmern

Ab wann sind lange Arbeitszeiten zu viel für die Gesundheit? Epidemiologen des University College London analysierten Daten von über 85 000 Arbeitnehmern aus ­Dänemark, Finnland, Schweden und Groß­britannien. Bei Wochenarbeitszeiten von 55 Stun­den fanden sie ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken. In absoluten Zahlen sei das Risiko jedoch gering, schreiben die Autoren im European Heart Journal. Der Arbeitsstress müsse als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch genauer untersucht werden.

 
26.10.2017, Bildnachweis: istock/Style-photographs

 

Nackenprobleme

Nordic Walking hilft

25.10.2017

Nackenschmerzen? Krafttraining hilft – aber auch das sportliche Gehen mit zwei Stöcken

Nicht nur Muskeltraining hilft bei Nackenproblemen. Eine Studie norwegischer Forscher, veröffentlicht im European Journal of Physical and Rehabilitation Medicine, zeigt, dass Beschwerden durch Nordic Walking nachlassen. Eine Gruppe trainierte zehn Wochen lang zweimal wöchentlich eine halbe Stunde, eine andere machte Kraftübungen. In beiden Teams sank das Schmerzniveau. Bei den Walkern blieb es noch zehn Wochen nach der Trainingsphase ähnlich gering, bei den Kraftsportlern stieg es wieder leicht an.

 
25.10.2017, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

 

Grüne Smoothies

Gesunde Vorsicht

24.10.2017

Sie sind gesund, können aber – ungewaschen – Krankheitserreger enthalten: grüne Smoothies. Beachten Sie deshalb ein paar Hygieneregeln

Grüne Smoothies sind im Trend – und gesund, sofern die Verbraucher sie selbst zubereiten und ein paar Hygieneregeln beachten. Darauf macht das Bundesinstitut für Risikobewertung aufmerksam. In Gras- und Blattprodukten können Krankheitserreger vorkommen. Die Zutaten für frisch hergestellte grüne Smoothies deshalb gründlich waschen. Die Drinks dann bei maximal sieben Grad lagern und am Tag der Herstellung trinken. Ist Zitronensaft beigemischt, vermehren sich Bakterien langsamer.

 
24.10.2017, Bildnachweis: istock/puhhha

 

OP

ASS nicht einfach absetzen

23.10.2017

Wer operiert wird, neigt dazu, vorher die ASS-Tabletten zur Blutverdünnung abzusetzen. Ärzte warnen davor

Ein Drittel der Patienten, die Acetylsalicylsäure (ASS) zur Herzinfarkt- und Schlaganfall-Vorbeugung dauerhaft einnehmen, setzen die Tabletten vor einer geplanten OP aus Angst vor verstärkten Blutungen eigenständig ab. Das zeigt eine Untersuchung der Uniklinik Hamburg-­Eppendorf. Eine Unterbrechung der Medikation sollte aber stets ärztlich veranlasst sein. Der Arzt wägt das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ab.

 
23.10.2017, Bildnachweis: istock / laflor

 

Küchenschwämme

Von wegen sauber!

21.10.2017

Küchentücher und -schwämme sind voller Keime, zeigt eine Untersuchung. Deshalb am besten regelmäßig austauschen

Gebrauchte Küchenschwämme und -tücher wimmeln vor Keimen. Sie sind teils so stark mit Bakterien wie zum Beispiel Acinetobacter und Moraxella belastet, dass sich immungeschwächte Menschen damit infizieren können. Das ergab eine Studie der Universität Gießen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen und dem Helmholtz-Zentrum München. Die Wissenschaftler hatten 14 Schwämme aus Haushalten in der Region Villingen-Schwenningen gesammelt und untersucht. Dabei zeigte sich, dass potenziell krank machende Keime sich besonders stark in gereinigten und wieder verwendeten Exemplaren vermehrten. Die Forscher raten deshalb, Schwämme wöchentlich durch neue zu ersetzen.

 
21.10.2017, Bildnachweis: istock/Elena Thewise

 

Abnehmen

Auch eine Frage des Timings

20.10.2017

In einer Studie verloren vor allem die Teilnehmer an Gewicht, die nur ein- bis zweimal am Tag aßen

Wie oft esse ich? Und wann? Die Antworten auf diese Fragen haben großen Einfluss auf den Körpermasse-Index (BMI), wie die Analyse der Essensgewohnheiten von mehr als 50 000 Teilnehmern der "Adventist Health Study 2" zeigt. Der BMI nahm innerhalb eines Jahres bei den Personen ab, die nur ein- bis zweimal am Tag aßen, danach mindestens 18 Stunden bis zum nächsten Morgen fasteten. Das Frühstück galt bei ihnen als wichtigste Mahlzeit des Tages.

 
20.10.2017, Bildnachweis: istock/Andrey Popov