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rund um die Apotheke

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Hepatitis-C-Therapie

Krebsrisiko sinkt

23.01.2018

Wird eine chronische Hepatitis C behandelt, reduziert sich die Gefahr von Lebertumoren

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Prävention

Die Medizin wird’s schon richten

22.01.2018

Gesund leben ist nicht mehr so wichtig, weil Krankheiten immer besser geheilt werden können – das glauben viele

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Herz

Vorsicht bei Schmerzmitteln

20.01.2018

Herzkranke Menschen sollten vor der Einnahme bestimmter schmerzlindernder Medikamente mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen

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Krankenhaus

Entlass-Rezepte schnell einlösen

19.01.2018

Die Rezepte aus der Klinik sind nur drei Werktage gültig. Deshalb rasch in der Apotheke die Medikamente holen!

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Sport

10 geschenkte Jahre

18.01.2018

Wer sich regelmäßig bewegt, ist motorisch gesehen deutlich jünger als ein "Couch-Potato"

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Schwangerschaft

Spät Mutter werden?

17.01.2018

Viele Frauen beantworten diese Frage mit Ja. Allerdings gilt ein zunehmendes Alter als Risiko. Forscher sehen das anders

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Ängste

Aus der Balance

16.01.2018

Leiden ältere Menschen unter Ängsten, stürzen sie leichter

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Kochen

Grünkohl mag Dampf

15.01.2018

Das Gemüse gilt als heimisches Superfood. Doch beim Garen gehen viele Inhaltsstoffe verloren

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Ernährung:

Länger leben dank Kaffee?

13.01.2018

Eine Langzeitstudie ergab: Diejenigen, de viel Kaffee tranken, lebten im Schnitt länger

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Babys

Dick zudecken?

12.01.2018

Experten raten: Besser Schlafsack als Decke für die ganz Kleinen

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Muskelkraft

Eiweiß plus Bewegung

11.01.2018

Gegen den Muskelabbau im Alter helfen einer Studie zufolge am besten körperliche Aktivität und genügend Eiweiß im Essen

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Psyche

Ehrenamt statt Einsamkeit

10.01.2018

Der Verlust des Partners wiegt oft schwer. Menschen, die sich dann für andere engagieren, fühlen sich weniger verlassen

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Fitness

Fatales Fernsehen

09.01.2018

Wer oft und lange vor der Glotze hockt, wird gebrechlicher. Also raus aus dem Sessel!

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Kreislauf

Das Herz mag kein Salz

08.01.2018

Zu viel Salz im Essen schadet dem Herz-Kreislauf-System

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Körpersprache

Kratzen als Stresssignal

06.01.2018

Greif mich nicht an, ich bin im Stress – das scheint Kratzen im Tierreich zu bedeuten

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Kreativität

Musik rein, Ideen raus

05.01.2018

Musik kann inspirieren, zeigten Forscher aus den Niederlanden

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Hungergefühl

Ich glaub, ich bin satt

04.01.2018

Beim Sättigungsgefühl spielt auch unsere Psyche mit, ergab ein Test

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Speiseöle

Kaum noch belastet

03.01.2018

Die Qualität verschiedener Pflanzenöle hat sich seit 2011 eher verbessert, meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit

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Schlangenphobie

Furcht in den Genen

02.01.2018

Dass sich viele Menschen vor Schlangen und Spinnen ekeln, könnte bereits im menschlichen Gehirn verankert sein

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Lebensraum

Wald ist gut fürs Gehirn

01.01.2018

Unser Wohnort kann wohl Einfluss auf unsere Hirn­struktur haben, fanden Forscher heraus

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Piercings

Eisiger Schmuck

30.12.2017

Bei niedrigen Temperaturen kann Schmuck womöglich Erfrierungen auslösen

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Prävention

Sporteln für die Psyche

29.12.2017

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für Depressionen, zeigt eine Studie

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Studie

Risikofaktor Lebensstil

28.12.2017

Ob wir gesund bleiben und lange leben, haben wir zum Teil selbst in der Hand

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Problematisch

Arzneimittel am Steuer

27.12.2017

Vor allem zu Beginn einer Therapie machen viele Medikamente müde – fatal beim Autofahren

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Forscher

Kritik an Krebsmedikamenten

26.12.2017

Wissenschaftler fordern strengere Regeln für die Zulassung von Medikameten gegen Krebs

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Apotheker Alois Haggenmüller, Rosenstr. 12, 89407 Dillingen, Tel.: 09071 / 2460, Fax: 09071 / 4153, info@ma-dlg.de

Hepatitis-C-Therapie

Krebsrisiko sinkt

23.01.2018

Wird eine chronische Hepatitis C behandelt, reduziert sich die Gefahr von Lebertumoren

Neue Medikamente beenden chronische Infektio­nen mit Hepatitis-C-Viren sehr wirkungsvoll und verhindern dadurch Schäden an der Leber. Eine große Studie, die im Journal of Hepatology veröffentlicht wurde, ergab nun, dass die Behandlung auch das Risiko für Leberkrebs um 70 Prozent senkt.

 
23.01.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Eraxion

 

Prävention

Die Medizin wird’s schon richten

22.01.2018

Gesund leben ist nicht mehr so wichtig, weil Krankheiten immer besser geheilt werden können – das glauben viele

Viele junge Menschen fühlen sich offenbar nicht mehr selbst für ihre Gesundheit verantwortlich. Laut einer Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 14- bis 34-­Jährigen sinkt die Bereitschaft zur Prävention. Fast 40 Prozent der mehr als 1000 Befragten meinen, eine gesunde Lebensführung sei zunehmend überflüssig, weil Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden immer besser geheilt werden könnten. Im Jahr zuvor war nur knapp jeder Vierte dieser Ansicht. Fast 30 Prozent glauben, digitale medizinische Hilfsmittel würden zunehmend dafür sorgen, dass man gesund bleibt – 2016 waren es 21 Prozent.

 
22.01.2018, Bildnachweis: istock/gpointstudio

 

Herz

Vorsicht bei Schmerzmitteln

20.01.2018

Herzkranke Menschen sollten vor der Einnahme bestimmter schmerzlindernder Medikamente mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen

Bestimmte schmerz- und entzündungshemmende Medikamente können den Blutdruck erhöhen und so zum Beispiel das Infarktrisiko vergrößern. Besonders gilt das offenbar für den Wirkstoff Ibuprofen, bestätigt eine US-Studie mit herzkranken Patienten, die unter Gelenkschmerzen litten.

 
20.01.2018, Bildnachweis: istock/Samuel Micut

 

Krankenhaus

Entlass-Rezepte schnell einlösen

19.01.2018

Die Rezepte aus der Klinik sind nur drei Werktage gültig. Deshalb rasch in der Apotheke die Medikamente holen!

Seit Kurzem erhalten Patienten bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Rezept über benötigte Arzneimittel. Das rosafarbene sogenannte Entlass-Rezept können sie in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Dies ermöglicht es den Patienten, nach einem Klinikaufenthalt sofort Medikamente zu bekommen, ohne vorher etwa zum Hausarzt gehen zu müssen. Tipp: Bitte holen Sie Ihre verordneten Medikamente so schnell wie möglich ab. Ein Entlass-Rezept muss innerhalb von drei Werktagen in der Apotheke eingelöst werden.

 
19.01.2018, Bildnachweis: istock/kadmy

 

Sport

10 geschenkte Jahre

18.01.2018

Wer sich regelmäßig bewegt, ist motorisch gesehen deutlich jünger als ein "Couch-Potato"

Wer Sport treibt, ist motorisch betrachtet im Schnitt zehn Jahre jünger als ein "Bewegungsfauler". Das ergab die Langzeitstudie "Gesundheit zum Mitmachen" des Sportinstituts am Karlsruher Institut für Technologie. Außerdem, so die Wissenschaftler, seien Menschen, die sich regelmäßig bewegen, seltener von gesundheitlichen Einschränkungen betroffen.

 
18.01.2018, Bildnachweis: istock/Christopher Futcher

 

Schwangerschaft

Spät Mutter werden?

17.01.2018

Viele Frauen beantworten diese Frage mit Ja. Allerdings gilt ein zunehmendes Alter als Risiko. Forscher sehen das anders

Nicht wenige Frauen sind überrascht, wenn der Frauenarzt von "Risiko­schwangerschaft" spricht. Diese liegt  schon vor, wenn werdende Mütter älter als 35 Jahre sind. Forschungen des Max-Planck-­Instituts für demografische Forschung in Rostock legen allerdings nahe, dass nicht das Alter an sich der Grund für erhöhte Risikogeburten ist.
Vielmehr seien individuelle Lebensum­stände wie Stress oder eine ungesunde Ernährung ausschlaggebend. Sie scheinen wichtiger als das Alter. Genauso zählen zu den wichtigen individuellen Risikofaktoren aber auch Fruchtbarkeitsprobleme. Und diese nehmen mit dem Alter zu.

 
17.01.2018, Bildnachweis: istock/Pekic

 

Ängste

Aus der Balance

16.01.2018

Leiden ältere Menschen unter Ängsten, stürzen sie leichter

Senioren, die unter Ängsten leiden, haben ein um 53 Prozent erhöhtes Risiko zu stürzen. Das berechneten australische Forscher anhand von Studien. Mögliche Erklärung: Ängste gehen oft mit Schwindel einher. Auch ist die Muskelspannung häufig erhöht. Die Autoren schlagen psychologische Hilfen vor – Arzneimittel gegen Ängste können ihrerseits Stürze begünstigen.

 
16.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Kochen

Grünkohl mag Dampf

15.01.2018

Das Gemüse gilt als heimisches Superfood. Doch beim Garen gehen viele Inhaltsstoffe verloren

Kaum eines hat so viele krebsvorbeugende Inhaltsstoffe: Grünkohl ist das neue Trend-gemüse! Aber – wie ernüchternd – beim Garen geht ein Großteil davon verloren, wie türkische Forscher jetzt zeigten. Doch es gibt Unterschiede: Dämpfen schneidet deutlich besser ab als braten. Also öfter mal einen Smoothie bereiten und die Blätter vorher nur dämpfen.

 
15.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Ernährung:

Länger leben dank Kaffee?

13.01.2018

Eine Langzeitstudie ergab: Diejenigen, de viel Kaffee tranken, lebten im Schnitt länger

Regelmäßiger Kaffegenuss könnte das Leben verlängern. Das ergab eine Analyse der Daten von rund einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern. Im Beobachtungszeitraum von durchschnittlich mehr als 16 Jahren hatten Männer, die viel Kaffee trinken, ein um zwölf Prozent geringeres Sterberisiko als Nicht-Kaffeetrinker. Bei Frauen sank das Risiko um sieben Prozent. Ob das nur am Kaffee lag, ist aber nicht bewiesen.

 
13.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Babys

Dick zudecken?

12.01.2018

Experten raten: Besser Schlafsack als Decke für die ganz Kleinen

FRÜHER: konnten Decken oft nicht dick und kuschelig genug sein.
HEUTE: raten Experten Eltern, Schlafsäcke zu nutzen.
DARUM IST DAS GUT: Studien zeigen, dass sich das Risiko für den plötzlichen Kindstod um bis zum 35-Fachen ­erhöht, wenn Kinder vor dem ers­ten Geburtstag unter ­einer Decke schlafen. Ziehen die Kinder sie sich über den Kopf, kann es zu Sauerstoffmangel sowie Überhitzung kommen.
Wichtig: Die Größe des Schlafsacks muss stimmen.

 
12.01.2018, Bildnachweis: istock/damircudic

 

Muskelkraft

Eiweiß plus Bewegung

11.01.2018

Gegen den Muskelabbau im Alter helfen einer Studie zufolge am besten körperliche Aktivität und genügend Eiweiß im Essen

Wie wichtig Eiweiß für Ältere ist, zeigt eine Neun-Jahres-Studie aus den USA. Wer auf reichlich Proteine im Essen achtete, blieb eher rüstig und hatte mehr Muskelmasse als andere Senioren. Am besten schnitt die Kombination aus Eiweiß und Bewegung ab. Der Nährstoff steckt nicht nur in Fleisch, sondern auch in Fisch, Milchprodukten und vielen Gemüsesorten.

 
11.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

 

Psyche

Ehrenamt statt Einsamkeit

10.01.2018

Der Verlust des Partners wiegt oft schwer. Menschen, die sich dann für andere engagieren, fühlen sich weniger verlassen

Freiwilliges Engagement scheint ein guter Weg zu sein, um der Einsamkeit nach dem Verlust des Partners zu entkommen. Daten einer US-Langzeitstudie zeigen: Verwitwete Menschen, die ein Ehrenamt übernommen haben, fühlen sich weniger verlassen als andere Trauernde.

 
10.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

 

Fitness

Fatales Fernsehen

09.01.2018

Wer oft und lange vor der Glotze hockt, wird gebrechlicher. Also raus aus dem Sessel!

Mehr als fünf Stunden Fernsehkonsum am Tag erhöht einer amerikanischen Studie zufolge dramatisch das Risiko, gebrechlich zu werden. Die Forscher beobachteten 130.000 Männer und Frauen jenseits der 50 über einen Zeitraum von zehn Jahren. Im Vergleich zu denjenigen, die weniger als zwei Stunden am Tag guckten, hatten die Vielseher ein um 65 Prozent erhöhtes Risiko, Schwierigkeiten beim Gehen zu entwickeln. Besonders schädlich ist Fernsehen am Abend, weil die Menschen dann oft Stunden am Stück sitzen. Da hilft nur: mehr gehen statt gucken!

 
09.01.2018, Bildnachweis: iStock/Dcdp

 

Kreislauf

Das Herz mag kein Salz

08.01.2018

Zu viel Salz im Essen schadet dem Herz-Kreislauf-System

Wer viel salzt, erhöht sein Risiko für Bluthochdruck. Und auch die Gefahr für eine Herzinsuffizienz steigt. Das ist das Resultat einer finnischen Studie. Die Forscher fanden heraus: Menschen, die mehr als 13,7 Gramm Salz am Tag konsumierten, hatten ein doppelt so hohes Risiko für eine Herzschwäche wie diejenigen, die weniger Salz zu sich nahmen. Wie das genau zusammenhängt, müssen weitere Studien klären. Die Zahlen zeigen: In Deutschland wird zu viel gesalzen (Angaben pro Tag): 10g Salz verwenden Männer im Schnitt, 8,4g Salz konsumieren Frauen im Schnitt, 5g Salz empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 
08.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Körpersprache

Kratzen als Stresssignal

06.01.2018

Greif mich nicht an, ich bin im Stress – das scheint Kratzen im Tierreich zu bedeuten

Wenn Primaten unter Stress stehen, kratzen sie sich – und werden dann deutlich seltener von ranghöheren Tieren angegriffen. Das fanden Forscher der Universität von Portsmouth (Groß­britannien) heraus, als sie 45 Rhesus­affen auf einer Insel in Puerto Rico beobachteten. Affen attackieren gestresste Artgenossen eher nicht, da diese oft unberechen­bar reagieren. Das Kratzen soll helfen, Konflikte bei höher entwickelten Arten wie den Primaten zu ­verringern. Ob das auch beim Menschen funktioniert, wurde noch nicht untersucht.

 
06.01.2018, Bildnachweis: iStock/Kemter

 

Kreativität

Musik rein, Ideen raus

05.01.2018

Musik kann inspirieren, zeigten Forscher aus den Niederlanden

Kreativ auf Knopfdruck? Das gelingt leider nur selten. Es gibt aber einen Trick, wie man der eigenen Schöpferkraft zumindest etwas auf die Sprünge helfen kann: mit fröhlicher Musik. Das fanden niederländische Forscher laut der Online-Fach­zeitschrift Plos one heraus.

 
05.01.2018, Bildnachweis: istock/Srdjan Pav

 

Hungergefühl

Ich glaub, ich bin satt

04.01.2018

Beim Sättigungsgefühl spielt auch unsere Psyche mit, ergab ein Test

Wie satt wir uns nach einem Essen fühlen, ist manchmal auch Glaubenssache. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Sheffield-Hallam-Universität (Groß­britannien). Sie servierten 26 Testpersonen zum Frühstück ein Omelett aus drei Eiern. ­Jene, denen die Forscher sagten, es bestünde nur aus zwei Eiern, hatten zwei Stunden früher Hunger und aßen mittags mehr. Umgekehrt verhielt es sich mit den Teilnehmern, denen gesagt wurde, sie hätten ein Omelett aus vier Eiern gegessen.  

 
04.01.2018, Bildnachweis: iStock/aldomurillo

 

Speiseöle

Kaum noch belastet

03.01.2018

Die Qualität verschiedener Pflanzenöle hat sich seit 2011 eher verbessert, meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit

Öle aus Oliven, Raps oder Sonnenblumen sind nur noch selten mit Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften belastet. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit (BVL) mitteilt, sanken die Werte im Vergleich zum Jahr 2011 deutlich. Das BVL führt das auf verbesserte ­Ver­arbeitungsbedingungen zurück.

 
03.01.2018, Bildnachweis: iStock/Isa7777

 

Schlangenphobie

Furcht in den Genen

02.01.2018

Dass sich viele Menschen vor Schlangen und Spinnen ekeln, könnte bereits im menschlichen Gehirn verankert sein

Viele Menschen ekeln sich vor Schlangen und Spinnen, manche haben sogar panische Angst vor ihnen. Dass diese Abneigung nicht erlernt, sondern offenbar seit Millionen von Jahren im Gehirn verankert ist, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig entdeckt: Wie sie in Frontiers in Psychology schreiben, reagieren bereits sechs Monate alte Babys beim Anblick der Tiere gestresst – lange bevor sie dieses Verhalten gelernt haben könnten.

 
02.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 

Lebensraum

Wald ist gut fürs Gehirn

01.01.2018

Unser Wohnort kann wohl Einfluss auf unsere Hirn­struktur haben, fanden Forscher heraus

Lärm, Luftverschmutzung, großes Gedränge und wenig Raum: Das Leben in der Stadt stresst viele Menschen. So leiden Städter im Durchschnitt häufiger an Depressionen und Angststörungen als Land­bewohner. Außerdem sind bei ihnen stress­verarbeitende Hirnregionen wie der Mandelkern (Amygdala) aktiver. Einen Zusammenhang zwischen Wohnort und Hirn­struktur haben Forscher des Max-Planck-­Instituts für Bildungsforschung in Berlin nun in einer Studie gezeigt: Bei Menschen, die in der Nähe eines Waldes wohnen, fanden sie im Kernspin keine strukturellen Veränderungen der Amygdala.

 
01.01.2018, Bildnachweis: iStock/EJ-J

 

Piercings

Eisiger Schmuck

30.12.2017

Bei niedrigen Temperaturen kann Schmuck womöglich Erfrierungen auslösen

Wer sich im Winter länger an der frischen Luft aufhält,  sollte große Piercings und Ohrringe vorher besser entfernen. So lautet die Empfehlung vom Berufsverband der HNO-Ärzte. Metall nimmt die ­niedrigen Außentemperaturen schnell an und kann im Extremfall zu Erfrierungen führen. Wer den Schmuck nicht ablegen will, sollte die betroffenen Stellen zu­­mindest gut vor der Kälte schützen – etwa mit einem Schal oder einer Mütze warm halten.

 
30.12.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

 

Prävention

Sporteln für die Psyche

29.12.2017

Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für Depressionen, zeigt eine Studie

Eine Stunde Bewegung pro Woche? Das kriegen doch selbst Sportmuffel hin. Wer trotzdem noch Motivationsgründe braucht: Im American Journal of Psychiatry berichten Wissenschaftler, dass schon eine Stunde Rad fahren, schwimmen oder flott gehen pro Woche depressiven Störungen vorbeugen kann. Im Rahmen einer Studie hatte das Forscherteam knapp 34 000 Frauen und Männer zu ihrem Freizeitverhalten befragt. Nach elf Jahren überprüften die Wissenschaftler die Angaben. Sie stellten fest, dass bei Menschen, die sich gar nicht sportlich betätigt ­hatten, das Depressionsrisiko um 44 Prozent erhöht war. Ihre Vermutung: Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf biochemische Prozesse im Nervensystem aus.

 
29.12.2017, Bildnachweis: istock/Halfpoint

 

Studie

Risikofaktor Lebensstil

28.12.2017

Ob wir gesund bleiben und lange leben, haben wir zum Teil selbst in der Hand

Was macht uns krank und raubt uns Lebenszeit? Das ist mittlerweile vor allem ein ungesunder Lebensstil. Bluthochdruck, Rauchen, Über­gewicht und hohe Blutzuckerwerte gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren. Dies lässt sich aus einer Untersuchung zum Gesundheits­zustand der Weltbevölkerung ablesen. Das Ergebnis der Auswertung von fast 23 000 Datenquellen zur "Global Burden of Disease" wurde im Fach­magazin The Lancet veröffentlicht.

 
28.12.2017, Bildnachweis: istock/Chris Dorney

 

Problematisch

Arzneimittel am Steuer

27.12.2017

Vor allem zu Beginn einer Therapie machen viele Medikamente müde – fatal beim Autofahren

Viele Medikamente machen als Nebenwirkung müde. Das Spektrum dieser Arzneimittel reicht von Antiallergika bis hin zu manchen Blutdrucksenkern. Am ausgeprägtesten ist die Nebenwirkung zu Beginn der Therapie. Verzichten Sie in dieser Zeit ganz auf Alkohol, vor allem wenn Sie sich ans Steuer setzen. Dann kann schon ein kleines Glas Bier zu einem großen Problem werden. Besprechen Sie mit dem Arzt, ob Sie die Arznei vor dem Schlafen­gehen nehmen dürfen – dann können Sie die Nebenwirkung sogar positiv nutzen. Bevor Sie wegen der Müdigkeit auf einen anderen Wirkstoff umsteigen, ­sollten Sie abwarten. Denn diese Begleiterscheinung vergeht in der Regel nach einiger Zeit.

 
27.12.2017, Bildnachweis: iStock/Global Stock/Daniel Laflor

 

Forscher

Kritik an Krebsmedikamenten

26.12.2017

Wissenschaftler fordern strengere Regeln für die Zulassung von Medikameten gegen Krebs

Krebsmittel sollen die Lebensqualität der Pa­tienten verbessern oder deren Lebenszeit verlängern. Doch viele Arzneien kommen auf den Markt, ohne dass dies eindeutig nachgewiesen wurde. Das kritisieren britische Forscher im British Medical Journal mit Verweis auf ihre Studie zu den zwischen 2009 und 2013 ­in der Europäischen Union zugelassenen 48 Krebs­medikamenten. Sie fordern die Arzneimittel-Agentur der EU auf, bei der Zulassung strenger vorzugehen.

 
26.12.2017, Bildnachweis: istock/Bogdanhoda